2018 Abnehmen.

Die Aufmerksamkeitsspanne wird auch in 2018 weiter abnehmen. Änderungen in den Algorithmen der sozialen Netzwerke heben verstärkt Mitteilungen aus dem jeweiligen sozialen Umfeld hervor. Zu gleich nehmen Reichweite von Produkt und Markenkommunikation ab.

Mobile First und primäre Smartphone Kommunikation stellen klar, das die Mehrzahl der Online Angebote zu unübersichtlich ist. Ungern werden lange Suchzeiten in Kauf genommen und vermeintlich interessante Angebote lassen sich nur bedingt auf dem mobilen Endgerät speichern. Der Content Aktivismus von Webseitenbetreibern zeigt hier seine Schattenseiten. Die Methode «One-Size-Fits-All» stösst an ihre Grenzen. Verbindlichkeit, Kultur und Tradition bleiben schnell auf der Strecke. Mit «Back-to-the-Roots» und Focus auf «Upcycling» lassen sich nachhaltig Werte schaffen.

So wird aus einem Abnehmen, ein erreichbares Ziel im Digital Supply Chain 2018.

Definition Publishing 2017?

Sammeln, Aufbereiten und Kommunizieren von Kanalspezifischen Informationen.

Heute überwiegend Systemgestützt, Automatisiert und Digital.

Screenshot 2017-08-21 13.22.24

Screen Auszug (17) Produkt relevante Kanäle (129) via foryouandyourcustomers.com.
Nicht im Bild: Unboxing, Quittung, Produktverpackung, Produktunterlagen, Produktplatzierung, Produktpartnerschaft, Produktkatalog, Produktetikett, Produkterlebnis … alles Kanäle auf denen Kommunikation rund um das Produkt helfen kann einen Kunden mit für ihn relevanten Informationen zu versorgen.

Veränderungen im Publishing?

Seit 1986 bin ich Teil vom Publishing. Nutze seitdem bestehende Möglichkeiten, habe vermeintliche Grenzen aufgehoben und vermeintliche lose Fäden von technologischen Entwicklungen zusammengeführt.

Und 2017?

Was bleibt ist der Zugang. Ohne Zugang, sind systemgestützte Aufbereitungen von Inhalten, undenkbar. Kommt am Ende eines in der Regel webbasierten Arbeitsablaufes kein Ergebnis, wissen wir nun wo der Fehler zu suchen ist. Fehlende Permissions, Zugriffsrechte von Anwendern und Diensten auf Inhalte und die Möglicheit Ergebnisse von Prozessen zu speichern, sind dann oft der Show Stopper.

Davor gilt es die Hürde der Konfiguration zu nehmen. Es wird nicht mehr von Fall zu Fall einzeln, individuell programmiert. Generische Datenbankmodelle wachsen mit den Andorderznungen (einfach) mit. Nach Abstimmung wie Datenmodell und Architektur zueinander stehen, folgen Konfiguration und Testing. Erst per Skript, werden Zustands-abhängige, weiter führende Aktionen, gemanagent. Und damit die zweite Möglichkeit von unerwünschten Ergebnissen eröffnet.

Auf Sicht arbeiten hatte da klar seine Vorteile. Nun heisst es erst Recht «Shit in, Shit out». Zeit Inhalte und Form reifen zu lassen, ist zum Luxusgut geworden, der der oft anonyme Empfänger nicht honieriert. Dafür sorgen zeitsparende 24/7 Services in der Vorbereitung und Aufbau gerne für schlaflose Stunden. Das ist an dieser Stelle nicht negativ gemeint. Oft passiert es bei Architekturen für automatisiertes Publishing und anhängende Kommunikation per Autopilot, das erst mit etwas Abstand betrachtet, vorher schier unlösbare, nicht zu einanderfindene, Probleme, sich vereinfacht zusammengefasst dann doch lösen lassen.

Unter dem Strich ist die Basis der Grundanforderungen und möglichen resultierenden Umsetzungen breiter geworden. Die Antwort auf die Frage auf was man Einfluss nehmen kann und wenn nicht was dann der Preis ist um doch wahrgenommen zu werden, schafft Klarheit mit Blick auf das Publishing und die Kommunikation von morgen.

*** in Progress ***

 

 

Wie die Relevanz weitergezogen ist

Relevanz für den Betrachter? Die Antwort auf die erste Frage zeigt in welche Richtung dieser Beitrag läuft. Themen die nicht interessieren und kaum Potential haben zu bewegen, sind beim Betrachter von geringer Bedeutung.

Relevanz von Kommunikationsmassnahmen beim Empfänger
Bedeutende Inhalte, in Form von Bild und Text, druckreif zu machen und zusammen mit Farbe auf Papier zu bringen, schaffen einen begrenzten kommunikativen Nutzen. Ähnlich verhält es sich mit aufbereiteten Inhalten für responsive Webseiten die sich auf mobilen Endgeräten konsumieren lassen. Auch hier herrschen Grenzen – Aufnahme und Bereitstellungsgrenzen. Letzteres ist die Wartezeit bei schlechten Verbindungen und nicht optimierten Inhalten. Schnell ist der dünne Aufmerksamtkeitsfaden zum Betrachter gerissen. Dazu kommt das nicht kontrollierbare Überangebot von reißerischen Überschriften und Kurznachrichten in 140 Zeichen. Alles scheint spannender als die Antwort auf offene Wie-Fragen und Was-ist-der-nächste-Schritt zu sein. Schnell ist das Ende der Verarbeitungsfähigkeit erreicht. Das Aufnahmefenster geschlossen.

Die Antworten auf den zweiten Fragenblock, wann etwas relevant für den Betrachter wird und was dann der nächste, für den Betrachter, sinnvolle Schritt ist, führen auf Wege raus aus dem Publishing Produktions Hamsterrad von nicht greifenden Kommunikationsmassnahmen. Kurz praktisch angewandtes «Design Thinking».


Background

Bedürfnis diktiert Technik, Haeme Ulrich 07.2017

«Ja, wir waren Wegbegleiter, dann Wegbereiter von vermeintlich zukunftsweisenden Publishing Technologien als Schild im Kampf um Marktanteile und durchsetzen von Standards. Für meinen Teil baue ich dazwischen Lösungen. Lösungen die Funktionen im Rahmen von Software Lizenzen, Daten, Regelwerken, Benutzeroberflächen per Programmierung erweitern.», Jörg Oyen 08.2017

Handschlag wenn es gut läuft

Wer Publishing Prozesse und Kommunikation im Umfeld von Produktinformationen vereinfachen und kontinuierlich verbessern will, kommt an Autopiloten, Paragraphenreitern und Künstlern nicht vorbei. Ein Teil beherrscht zeitaufwändige Arbeitsabläufe, ein Teil setzt auf zeitsparende Routinen, ein Teil kombiniert was erfahrungsgemäß funktioniert. Alles zusammen sorgt für jede Menge Bewegung beim konstruktiven Umgang mit Mehrdeutigkeiten und Verarbeiten der entstehenden Möglichkeiten. Kurz, eine Art Publishing Handshake  – Dinge unter einem Hut zum laufen bringen und immer wieder mal was neues ausprobieren.

Background
Dank einem Impuls vom studierenden Sohn meiner Freundin, das er dritten nicht erklären kann, was ich beruflich mache, hat es tagelang in meinem Kopf rumort.
Dann sah ich das Venn-Diagramm aus dem „Süddeutschen Magazin“ über gefühlte Wahrheiten und moderne Berufsbilder, diesmal der Unternehmensberater. Er war mit U-Bahnfahrer, Prinz Charles und Telefonwarteschleife verbunden. Wiederholt was er sagt, kostet viel, steuert wenig.

Skype IOS Update – Momente

Danke Microsoft für das Skype Pflichtupdate unter IOS. Ohne die Aktualisierung war kein Aufruf der alten Anwendung mehr möglich. 
Diesen Moment hätte ich rückblickend, in zwei Bildern festhalten sollen. Einen Screenshot der Meldung und eine Momentaufnahme von meinen verzückten Gesichtsausdruck. Wollte ich doch nur kurz einen stationären Chat Skypeverlauf, mobil zu Ende folgen. Statt im Gedankenfluss zu bleiben, Fullstop und ungewollter Besuch im Update Center. Ein Quell für verrinende Zeit und Überraschungen im Nachgangbei aktualisierter Anwendung en schlechthin. 

Nach dem Skype Update haben wir nun, links auf der Benutzeroberfläche, einen Momente Button zum Aufruf der hinteren und vorderen Kamerafotofunktion. Warum ich nun Skype Momente für andere und Adressen von anderen Skype geben soll, kann ich mir denken. Lasse diese Gedankengang fallen, ähnlich wie die alte Skype Usability. 
Ist, «aus den Augen aus dem Sinn», nun das neue «Ballast abwerfen» und weiterkommen?