Interview: Jörg Oyen, Medienberater. Was bedeutet das?

Im Interview werden die Antworten auf die Fragen: technische Medienberatung, Entscheidungsfindungen, Systematik, Verbesserungen, Änderungen der Arbeitsschritte, Investition, Katalogproduktion, Unterstützung und Credo beantwortet.

Jörg Oyen, Medienberater. Was bedeutet das?

Medienberatung, das ist technisch gesehen: in der Produktion von Medien Verbesserungen zu erreichen, die Effizienz zu stärken und Optimierungen herauszuschlagen.
Dabei stehen die Fragen: „Wie kann für einen Kunden Geld verdient und wie können notwendige Veränderungen vollzogen werden?“ im Vordergrund meiner Aktivitäten.
oyen.de hilft, den richtigen Weg einzuschlagen und unterstützt die notwendigen Entscheidungsfindungen

Was verstehen Sie unter Entscheidungsfindungen?

Wenn viele Akteure mit ihren unterschiedlichen Meinungen aufeinander treffen – entstehen viele Pole auf dessen Basis keine Entscheidung getroffen werden kann. An dieser Stelle bin ich Moderator, Dolmetscher, Navigator und Scout…

Haben Sie dafür eine Systematik entwickelt oder benutzen Sie Intuition und Erfahrung?

Alle drei Faktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Zum Einsatz kommt dabei eine auf den Kunden zugeschnittene Spielfeldumschreibung. Dabei dominieren die tatsächlich möglichen Spieleraufstellungen, sinnvolle Zukäufe und Strategien, die zum Erreichen der Ziele notwendig sind.
Automatisch das richtige machen, schaffen nur erfahrene Akteure, die im Lauf der Jahre viele Spielzüge praktisch angewandt haben und damit laufend Ihre Technik verbessern.
Was muss verbessert werden?Medienproduzenten sind absolute Profis in Gestaltung oder Konzeption, in Reinzeichnung oder Farbhandling.
Was im Alltag oft fehlt, ist die effiziente Nutzung der Werkzeuge und der Aufbau eines reibungslosen Arbeitsablaufes. Hier wird viel Zeit vertan. Und die kostet Geld.

Was muss sich ändern?

Heute ist es meist so, daß jeder Job als einmaliges Ereignis aufgefasst wird. In der Zukunft sollten Arbeiten so begriffen werden, dass spätere Jobs davon profitieren.
Das Geheimnis ist Optimierung und – wo möglich – eine Automatisierung von Arbeitsschritten. Diesen Prozess stoße ich bei meinen Kunden an und helfe bei der
Durchsetzung. Wie dabei der Kunde des Kunden einbezogen werden kann und welche weitere Konsequenzen das mit sich zieht, ist dabei ein wichtiger Aspekt meiner Tätigkeit.

Was muss der Kunde investieren?

Gar nicht einmal viel. Oft ist es so, dass er die notwendigen Instrumente schon besitzt. Mit den Möglichkeiten der Standardwerkzeuge wie Word, Excel, Filemaker oder den bekannten Layoutprogrammen kann bereits viel erreicht werden. Man muss nur erfahren, wie es geht.

Ist dieses Prinzip auch auf umfangreiche Katalogproduktionen übertragbar?

Ja. Die Katalogproduktion ist in Sachen Organisationsbedarf die Königsdisziplin. Wenn hier die Planung nicht stimmt, die Abstimmungsprozesse nicht greifen und zuviel manuelle Arbeit geleistet werden muss – dann zahlt der Medienproduzent drauf. Auch bei Katalogproduktionen hilft bereits die intelligente Nutzung von Standardsoftware.
Bei komplexen Produktionen kann auch der Einsatz von spezieller Software erforderlich werden. Das muss im Einzelfall geprüft und entschieden werden.

Wie sieht Ihre Unterstützung für Ihre Kunden aus?

Da, wo es hakt, kommt mein Einsatz zum Tragen. Das kann heißen: Qualifizierungen für den Bereich der Layoutumsetzung, Integrationen von technischen Verbindungen oder auch Entwicklung von Werkzeugen zur Optimierung des Abstimmungsprozesses.
Im Kern sind das Database Publishing Projekte, Workflowoptimierungen und Trainings.

Ihr Credo?

Die Dinge neu sehen und neu verknüpfen. Und bereits morgen davon profitieren.