Wie die Relevanz weitergezogen ist

Relevanz für den Betrachter? Die Antwort auf die erste Frage zeigt in welche Richtung dieser Beitrag läuft. Themen die nicht interessieren und kaum Potential haben zu bewegen, sind beim Betrachter von geringer Bedeutung.

Relevanz von Kommunikationsmassnahmen beim Empfänger
Bedeutende Inhalte, in Form von Bild und Text, druckreif zu machen und zusammen mit Farbe auf Papier zu bringen, schaffen einen begrenzten kommunikativen Nutzen. Ähnlich verhält es sich mit aufbereiteten Inhalten für responsive Webseiten die sich auf mobilen Endgeräten konsumieren lassen. Auch hier herrschen Grenzen – Aufnahme und Bereitstellungsgrenzen. Letzteres ist die Wartezeit bei schlechten Verbindungen und nicht optimierten Inhalten. Schnell ist der dünne Aufmerksamtkeitsfaden zum Betrachter gerissen. Dazu kommt das nicht kontrollierbare Überangebot von reißerischen Überschriften und Kurznachrichten in 140 Zeichen. Alles scheint spannender als die Antwort auf offene Wie-Fragen und Was-ist-der-nächste-Schritt zu sein. Schnell ist das Ende der Verarbeitungsfähigkeit erreicht. Das Aufnahmefenster geschlossen.

Die Antworten auf den zweiten Fragenblock, wann etwas relevant für den Betrachter wird und was dann der nächste, für den Betrachter, sinnvolle Schritt ist, führen auf Wege raus aus dem Publishing Produktions Hamsterrad von nicht greifenden Kommunikationsmassnahmen. Kurz praktisch angewandtes «Design Thinking».


Background

Bedürfnis diktiert Technik, Haeme Ulrich 07.2017

«Ja, wir waren Wegbegleiter, dann Wegbereiter von vermeintlich zukunftsweisenden Publishing Technologien als Schild im Kampf um Marktanteile und durchsetzen von Standards. Für meinen Teil baue ich dazwischen Lösungen. Lösungen die Funktionen im Rahmen von Software Lizenzen, Daten, Regelwerken, Benutzeroberflächen per Programmierung erweitern.», Jörg Oyen 08.2017